Kritiken

Kritik zu Johann S. Bach: Weihnachts-Oratorium BWV 248

Oberösterreichische Nachrichten, Dezember 2008

Kritiken zu Benjamin Britten: Death in Venice

« ... bei ‹Tod in Venedig› räumt jedenfalls der Linzer Ensemble-Bariton Martin Achrainer als Aschenbachs Alter Ego ab. Ein präziser, wandlungsfähiger Sängerdarsteller voll famoser Ecken und Kanten.» Die Presse, 1.6.2018

«Martin Achrainer liefert als ‹Reisender› und in den anderen Partien neben seiner sängerischen Qualität auch darstellerisch Charakterstudien, die in Erinnerung bleiben.» Salzburger Nachrichten, 20.5.2018

«Ebenbürtig ist Martin Achrainer, das Multitalent des Landestheaters, in sieben Rollen als jeweiliger Ansprechpartner des Dichters vom Gondoliere bis zum Hotelmanager. Durch seine Ausstrahlung wird er zum eigentlichen Hauptdarsteller!» Passauer Neue Presse, 2.2.2016

Kritik zu Detlev Glanert: Nijinskys Tagebuch

«Leben zwischen Gott, Kot und Tod

... Grundidee dieses spartenübergreifenden Werkes ist, dass Nijinsky von sechs Darstellern, jeweils drei Frauen und drei Männer, repräsentiert wird, die in ihrer Sprech-/Gesangs-/Bewegungsdarstellung zu einer Person – dem schizophrenen und bisexuellen Nijinsky – verschmelzen. Von der Besetzung her ein absoluter Glücksgriff: das Multitasking-Schauspielduo Karl M. Sibelius und Barbara Novotny, der stimmlich als auch körperlich unglaublich bewegliche Martin Achrainer und die auch sehr rührige Sopranistin Belinda Loukota, dieTänzer Daniel Morales Perez und Ilja van den Bosch, die ihrer Bewegungskunst auch Sprache beifügen. Ein weiterer Glücksfall ist Rosamund Gilmore, die Erfahrung in Choreographie und Schauspiel-Regie mitbringt, was sich gerade für dieses Werk als kongenial erweist. Sie inszeniert ein perfekt wie die Zahnräder eines Uhrwerks ineinandergreifendes Stück, das sich in seiner Dichte und Eindringlichkeit zu einem höchst spannenden, kurzweiligen Ereignis vereint. Dabei wird den Darstellern einiges abverlangt, sprechen sie doch die einzelnen Worte der manchmal takkatoartigen Sätze abwechselnd, müssen zu dieser sowieso schon die Konzentration fordernden Aktion auch noch schauspielern, tanzen, singen. Chapeau!» Oberösterreichische Nachrichten, 11.4.2012

Kritiken zu Philip Glass: Kepler (Welturauführung)

«Mr. Glass’s vocal writing is more varied that it once was: Mr. Achrainer’s first aria takes him nearly to the high and low extremes of his range, a test he handled beautifully.» The New York Times, 19.11.2009

«Neben dem Protagonisten, dem überzeugenden Bassbariton Martin Achrainer, agieren ein Chor und sechs Vokalsolisten.» Welt, 22.9.2009

«Videos ersetzen Kulissen, die Beleuchterbrücke senkt sich schon einmal auf das Geschehen, das der famose Bariton Martin Achrainer in der Titelrolle inmitten einer Schar namenloser Gestalten beherrscht.» Wiener Zeitung, 22.9.2009

«Lo scienziato, interpretato con sicurezza da Martin Achreiner, è l’unico personaggio dell’opera, anche se intorno a lui ruotano sei solisti che ne sono l’alter ego e ne illustrano le teorie.»Il Giornale della Musica, 22.9.2009

«Die Oper kommt nur mit einer Hauptrolle – eben Kepler – aus, aber in der Interpretation durch Martin Achrainer hätte auch keine zweite gewichtige Rolle Platz. Er hat einen idealen Zugang zur introvertiert distanzierten Persönlichkeit Keplers gefunden, der an dem Unverständnis der Zeitgenossen und an seiner Genialität zerbrach. Die Partie ist ihm auf den Leib geschneidert, und er weiß dieses Geschenk zu nutzen.» Oberösterreichische Nachrichten, 22.9.2009

Kritiken zu Philip Glass: Orphée

Fernsehbeitrag auf dem ORF

«…Martin Achrainer ist ein wunderbar mitreissender Orphée…»Drehpunkt Kultur, 22.1.2007

«Nach der Pause haben sich die nur als phantastisch zu bezeichnenden jungen Sänger in den Hauptrollen auch stimmlich ihre in jeder Hinsicht anspruchsvollen Aufgaben in der französischen Originalsprache ganz zu eigen gemacht. Motor der Produktion war der Bariton Martin Achrainer in der Titelpartie des gefeierten Dichters der Pariser Künstlerszene.» Wiener Zeitung, 23.1.2007

«Mit einem Duett im zweiten Akt zwischen Orphée und der Prinzessin singen sich die beiden Hauptdarsteller Gotho Griesmaier und Martin Achrainer endgültig in die Herzen der Besucher.» ORF-Hompage

«Das gesamte Ensemble erbrachte Höchstleistungen, allen voran Martin Achrainer als zwischen den Welten zerrissener Orphée. Seine unglaublich ergreifende Darstellungskunst gepaart mit großer Stimme überzeugte restlos.» Oberösterreichische Nachrichten, 23.1.2007

Kritiken zu Philip Glass: The Songs of Milarepa

«… denn es ist nicht nur das Timbre seiner Stimme oder die technische Brillanz, die an seinem Vortrag so begeistert. Es ist die so natürliche Präsenz, die Achrainer auszeichnet.» Volksblatt 2.2.2016

Basler Zeitung, 31.7.2012

Die Südostschweiz, 31.7.2012

Der Landbote, 2.8.2012

Walliser Bote, 31.7.2012

Kritik zu Georg Friedrich Händel: Alexander Balus (HWV65)

«Bass-Bariton Martin Achrainer gestaltete mit seiner mächtigen, schönen Stimme den verräterischen Ptolemäus überzeugend und mit viel Temperament.» Göttinger Tagblatt, 16.5.2018

Kritik zu Rudolf Kelterborn: Sinfonie Nr. 3 «Espansion»

«Martin Achrainer gestaltet seinen Part ‹Solitudine› im 3.Satz mit hoher Intensität. Ergreifend, wie er das schmerzliche Licht des ‹immens› in ein Falsett führt.» Basler Zeitung, 28.10 2011

Kritik zu Franz Lehar: Die lustige Witwe

«Den Grafen Danilo gab Martin Achrainer mit dunklem Bariton und jenem ernsten schmerzlichen Ausdruck, der sich bei Lehárs Operetten zeigt. Das war nicht der Bonvivant eines Heesters, Serafin, Wächter oder Kollo, sondern ein tiefsinniger Mann, der das Maxim nur besucht, um seine grosse Liebe zu vergessen.» Das Opernglas 1/2016

Kritik zu Frederic Loewe/Alan Jay Lerner: My fair Lady

Fernsehbeitrag auf ORF, 2008

Kritiken zu Wolfgang A. Mozart: Don Giovanni

« ... besonders Martin Achrainer (Masetto) bestätigt den guten Ruf des Hauses.» Münchner Merkur, 14.7.2006

« ... grossartig verbissen und stark als Figur: Martin Achrainer als Masetto.» Opernwelt, Ausgabe Juli 2006

Kritik zu Wolfgang A. Mozart: Die Zauberflöte

«Am meisten geliebt wurde der Papageno des Österreichers Martin Achrainer. Er ist ein komödiantischer Schauspieler mit wunderbar timbriertem Bariton.» Berliner Tagesspiegel, 9.8.2004

Kritik zu Henry Purcell: The Fairy Queen

«Gesanglich dominierte der seit etwas mehr als einem Jahr dem Tiroler Landestheater Innsbruck zugehörige Martin Achrainer (Coridon), der sich in dieser Zeit enorm entwickelt hat. Mit seinem flexiblen, schön getönten Bass weiss er äusserst vorteilhaft auf sich aufmerksam zu machen.»Der neue Merker, Ausgabe März, 2006

Kritik zu Kaija Saariaho: L'amour de loin

«...allen voran Martin Achrainer, der nie Gefahr lief in ein Klischee zu verfallen!» Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.4.2015

Kritiken zu Franz Schuberts Winterreise

«...den in Stimme wie Text und Ausdrucksgestaltung perfekten österreichischen Bariton Martin Achrainer...» Krone, 22.1.2019

«...Winterreise, die sich im internationalen Vergleich absolut hören lassen kann, die die Kraft hat, diese düsteren und doch immer wieder nach dem Strohhalm der Hoffnung greifenden Verse ohne falsches Pathos, eindringlich und stimmlich famos umzusetzen. Intensive Liedkunst, die an diesem Abend nahtlos in eine bewegt gestalterische überging und dabei das wirklich Bedeutsame nicht übertünchte. Tommaso Lepore am Klavier begleitete nicht bloß ein paar Lieder, er gestaltete seinen Part als Psychogramm einer gescheiterten Beziehung, die in die Katastrophe abzugleiten droht und doch immer wieder Lichtblicke aufblitzen lässt. Zu Recht gab es für die beiden stürmischen Applaus und Standing Ovations. Fazit: Eine musikalisch überwältigende, aber auch szenisch stimmige Umsetzung von Franz Schuberts ‹Winterreise›, die auf der nicht minder gelungenen CD-Aufnahme (Preiser Records, PR91429) nachzuhören ist.» OÖNachrichten, 20.1.2019

«Other tasty morsels include a song from Schubert’s Winterreise sung with authority by Martin Achrainer ….» Gramophone, Februar 2019

«Und welch ein Sängerdarsteller ist der junge Bariton Martin! Er lebt Schuberts unfasslichen Zyklus. Er singt ihn nicht einfach nur berückend mit seinem gut gebauten Bariton. Der Sänger transzendiert Schönheit zur Wahrheit, weil sein Interpretieren stets natürlich bleibt. Kein Wort wirkt gekünstelt, gemacht, übertrieben.» Concerti, 20.1.2019

Kritiken zu Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis

« ... und Martin Achrainer zeigt als Kaiser Overall einmal mehr sein stimmliches wie darstellerisches Format. Und beschert in seiner letzten Arie ‹Des Kaisers Abschied› den musikalisch innigsten Moment der Oper.» Dreh Punkt Kultur, 21.4.2010

«Für Martin Achrainer war der Kaiser Overall wieder eine ideale Rolle, schräge Charaktere überaus eindrucksvoll darzustellen.» Oberösterreichische Nachrichten, 21.4.2010

Kritiken zu Hugo Wolf: Italienisches Liederbuch

«Christa Ratzenböck und Martin Achrainer waren ein sich ideal ergänzendes, stimmlich gleichwertiges Paar (sehr Wortdeutlich) und geradezu ideale Interpreten für Wolfs «Italienisches Liederbuch». Sie mit heller Mezzostimme kokett, schelmisch verliebt,er als resignierender Träumer, der genauso gut den stolzen Helden spielt.» Volksblatt, 4.12.2010

Oberösterreichische Nachrichten, 4.12.2010

Kritik zu Alexander Zemlinsky: Symphonische Gesänge op. 20

«Bass-baritone Martin Achrainer was first rate, his resonant voice and crisp diction powerfully intoning the confessions of domestic violence …» Chicago Classic Review, by Michael Cameron, 4.2.2017