Petite Messe solenelle

Werk: Gioachino Rossini, Petite Messe solennelle | Partie: M. Achrainer (Bass) | L. Karahman (Sopran) | Y. Naef (Alt) | M. Gniffke (Tenor)  | 2 Klaviere und Harmonium: B. Baumgärtner | I. Ilie | M. Richl | Ensemble: Basler Gesangverein | Leitung: H. Deiniger

„Lieber Gott, voilà nun ist diese arme kleine Messe beendet. Ist es wirklich heilige Musik? Ich wurde für die Opera buffa geboren, das weisst Du wohl! Wenig Wissen, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“ So schrieb Rossini am Ende seiner Partitur. Der Komponist machte sich im Alter von 71 Jahren während eines Sommeraufenthaltes in Passey bei Paris an die Komposition einer Messe. Die Aufführung fand ein halbes Jahr später konzertant, also nicht im Rahmen eines Gottesdienstes, vor geladenem Publikum statt. Musikalisch bewegt sich die Spannweite von Einflüssen des Cäcilianismus (Palestrina) bis zum opernhaften Pathos. Der Chor hat dabei eine tragende Rolle mit zwei großen Fugen und zwei A-cappella-Sätzen. Während die Uraufführung mit 15 Choristen des Konservatoriums stattfand, erleben die Zuhörerinnen und Zuhörer am Karfreitag eine Aufführung mit grossem Chor, wie es dem grandiosen Zuschnitt des Werkes entspricht.

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